Tag 2 – 11.06.2014 – Las Vegas --> Hoover Dam --> Route 66 --> Kingman

Nun zur heutigen Route:



Gegen halb 7 werden wir wach, zum Glück hat der Jetlag nicht zu stark zugeschlagen :-) So haben wir uns in Ruhe fertig gemacht und ausgecheckt. Vorher noch kurz einen Blick vom Hotel genossen:



Zur Einstimmung sollte ordentlich amerikanisch gegessen werden, so fiel die Wahl auf Denny’s um eine ordentliche Grundlage für den Start in den Tag zu legen, nach wenigen Minuten war wir dort:



Nach einem sehr reichhaltigen und ausgiebigen Frühstück machten wir uns anschließend auf den Weg über den Strip zum Las Vegas Sign. Schon Wahnsinn was es an jeder Ecke zu sehen gibt. Jetzt sollte allerdings zum berühmten Schild gehen, da um diese Uhrzeit wenig los seine sollte. Leider waren gerade alle Parkplätze direkt am Schild belegt, so parkte ich ein paar Meter weiter auf einem Parkplatz und wir gingen die paar Meter zum Schild. Nach kurzer Wartezeit konnten wir auch die obligatorischen Fotos machen:



Zurück am Auto wurde das nächste Ziel ins Navi eingegeben:



Ein wahnsinnig verrückter Laden. Gleich am Eingang hielten wir einen kleinen Small Talk mit einem älteren Angestellten, dann erkundeten wir den Laden. Wirklich Wahnsinn was es hier alles zu kaufen gibt. Von einfachen Outdoorklamotten über Campingzubehör bis hin zu Offroadfahrzeugen und Booten, Waffen gab es natürlich auch in rauen Mengen… Außerdem gibt es noch Aquarien und einen Wasserfall, ebenfalls standen viele ausgestopfte(?) Tiere umher. Einfach nur verrückt.

Anschließend haben wir den nächstliegenden Walmart aufgesucht, immerhin mussten wir erst mal eine Grundausstattung für den Roundtrip besorgen. Nachdem wir eine große Runde durch den Laden gedreht hatten, waren wir bestens ausgerüstet (Kühlbox, Eis, Bier, Wasser, Oreos, Obst, Energy Drinks, Dr Pepper, Brot, Wurst, Käse,… ) Mittlerweile war es auch schon halb 12, Zeit uns auf die Straße zu begeben.

Der erste Stopp war aber nicht weit entfernt: wir besuchten den Hoover Dam. Dank guter Recherche wusste ich, dass man über den Dam fahren soll und etwas oberhalb umsonst parken kann. So taten wir es dann auch. Direkt am Dam hätte es $10 gekostet, das Geld kann man sich sparen.

Vom Parkplatz gingen wir langsam hinunter zum Damm, hier bekamen wir schon die hitze der Wüßte zu spüren, die Sonne brannte ganz schön heftig (zumal es auch noch Mittag war).









Wir überquerten die Staatengrenze zurück nach Nevada



Hier kann man gut den stark gesunkenen Wasserspiegel erkennen





Dann haben wir das Besucherzentrum/Museum besucht und uns erst mal abgekühlt. Eine Wohltat. Nach der üblichen Sicherheitskontrolle und $10 p.P. ärmer schauten wir uns die Ausstellung über die Geschichte des Dam an. Schon recht interessant, aber die $10 m.M.n nicht wert. Die Aussichtsterasse besuchten wir ebenfalls:





Dann ging es über den Dam zurück in Richtung KFZ



Auf dem Rückweg vom Dam hielten wir noch beim Viewpoint über den Lake Mead:



Vom Hoover Dam ging es zurück durch Boulder City auf dem Hwy93, dann ging es auf dem Hwy95 ein ganze Stück nach Süden bis wir nach Laughlin abbogen. Eine ganz schön öde Strecke, nur Wüste und fast nur gerade aus.

Dann ging es aber zum ersten persönlichen Highlight auf der Tour: die Route 66 (zumindest ein Teil davon). Kurz nach dem Abbiegen auf die Motherroad waren wir auch schon so gut wie alleine, so habe ich es mir vorgestellt, eine kurvige schmale Straße und man ist fast allein, einfach toll.




Das erste ziel auf der Route 66 war:



Ein toller uriger Ort, hier scheint wirklich die Zeit stehen geblieben zu sein. Zum Glück waren auch noch ein paar Esel da.











Wir schlenderten eine kleine Runde durch den Ort und schauten in ein paar Läden, aber ohne etwas zu kaufen. Hier gab es an jeder Ecke etwas Interessantes zu entdecken.















Dann ging es wieder zurück zum Auto. Dort lief passender Weise im Radio „Born to be Wild“, manchmal passt es einfach :-)

Gerade am Ortsausgang von Oatman fiel mir noch ein Route 66 Symbol auf der Straße auf, leider nur noch schwer zu erkennen:



Dann folgten wir der Route 66 weiter in Richtung Osten durch die tolle Landschaft, wie bereits erwähnt, waren wir so gut wie allein auf der Straße.





Nach einem Stück auf der I40 erreichten wir auch schon nach kurzer Zeit unser heutiges Tagesziel: Kingman. Als Unterkunft hatte das Magnuson Hotel Kingman gebucht. Die Zimmer sind rechteckig um den Pool in der Mitte angeordnet, wir bekamen ein im Erdgeschoss zum Pool hin.



Nachdem wir uns etwas frisch gemacht hatten, musste noch etwas zum Essen her. Da ich schon oft von In-N-Out Burger gelesen hatte, ging es dort hin zum Essen:



Die Burger waren echt lecker, aber kommen m.M.n. nicht an Shake Shack ran :-D Als wir wieder beim Motel waren, war es auch schon fast halb 9. Noch ein Bier getrunken und etwas Fernsehen geschaut, dann ging der erste volle Tag der Rundreise zu Ende. Mit unzähligen neuen Eindrücken gingen auch schnell die Augen zu.

Gefahrene Strecke: 194mi / 312km
Hotel: Magnuson Hotel Kingman, $58,63 (43€), Double Queen Room, eine Nacht