Tag 14 – 23.06.2014 – Death Valley --> Mammoth Lakes

Unsere heutige Reiseroute:

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Ein einen erholsamen Schlaf war bei der Hitze eh nicht zu denken, zumal die Klimaanlage nicht richtig funktionierte. Es muss ca. halb 6 gewesen sein, als ich recht unsanft durch einen Schrei von meiner Mutter geweckt wurde. Irgendetwas ist im Bett über sie gekrabbelt…



An Schlafen war dann natürlich nicht mehr zu denken. Als dann so ein „Untier“ auch noch meinte mein Bett und mich bekrabbeln zu müssen, reichte es dann. Ob es mehrere Kakerlaken waren oder nur eine, schwer zu sagen. Auf alle Fälle konnten wir das/ein Tier erlegen, weitere sind nicht mehr aufgetaucht. Im Zimmer wollten wir nicht mehr bleiben, so drehten wir eine ausgiebige Runde über das Gelände. Der Pool machte erst um 7 Uhr auf, also schauten wir uns den Rest an.

Ein interessantes Fahrzeug auf dem Parkplatz:

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Borax-Museum:

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Hinter dem Museum bei der alten Lokomotive hoppelten noch diese Kleinen rum:

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Dann machten wir uns auf zum Pool und schwammen noch eine kleine Runde. Zurück auf dem Zimmer aßen wir auf dem Balkon noch eine Kleinigkeit, dann packten wir die Koffer komplett aus und sortierten alle Sachen. Man will ja nicht noch so ein Ungeziefer mitnehmen, wo möglich sogar bis nach Hause… Zum Glück war nichts zu finden.

Dann wurde der Wagen beladen und wir checkten aus. Die Dame an der Rezeption interessierte sich nicht wirklich für unsere Geschichte mit den „Untermietern“, nicht mal eine Entschuldigung gab es… Wenigstens gab es hinterher 29€ vom ADAC zurück, besser als nix. Den Bewertungen im Internet nach hatten wir scheinbar Pech, über Untermieter konnte ich nicht wirklich etwas finden, sonst ist die Anlage echt Top und die Zimmer waren auch schön.

So gegen 9 Uhr war dann unser erster Stopp am heutigen Tag an der verlassenen Mine der Harmony Borax Works. Kein Mensch unterwegs, ganz interessant aber schon seeehr heiß:

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Weiter ging es, nächster Halt: Mesquite Flats Sand Dunes. Ich bin allerdings nur ein paar Meter gegangen, hab ein paar Bilder gemacht und habe mich dann zurück zum Auto begeben:

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Anschließend verließen wir über die #190 das Death Valley, langsam wurden auch die Temperaturen angenehmer. Nach ein paar kurzen Stopps unterwegs erreichten wir kurz vor 12 Uhr ein weiteres Etappenziel. Während der Planung bin ich auf das Film History Museum in Lone Pine gestoßen. Eigentlich nur, weil ich irgendwo im Internet ein Bild von den Requisiten des Film „Tremors – Im Land der Raketenwürmer“ gestoßen bin (übrigens ein klasse Trash-Streifen), darüber bin ich dann auf das Museum gekommen.

Unterwegs gesehen:

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Viel hatte ich vom Museum eigentlich gar nicht erwartet, wurde aber sehr positiv überrascht. Nachdem wir $5 p.P. bezahlt hatten, konnten wir uns zuerst einen kurzen Film über die Filmgeschichte in Lone Pine bzw. den Alabama Hills (später mehr dazu) ansehen. Dann drehten wir eine Runde durch das Museum. Hauptsächlich wurden in der Gegend früher Western gedreht, war aber fast alles vor meiner Zeit ;-) Aber auch aktuelle Filme (Django Unchained, Gladiator, Iron Man) und Werbespots wurden (zum Teil) hier gedreht. Hier ein paar Impressionen:

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Das kleine Kino:

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Und zum Abschluss noch ein Bild von außen:

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Nach ungefähr einer Stunde waren wir „durch“. Mittlerweile hatte sich auch etwas Hunger breit gemacht, so suchten wir uns in der Stadt etwas passendes zum Essen. Die Wahl fiel auf ein mexikanisches Restaurant (Bonanza Mexican Restauarant), sehr leckeres Essen. Gut gestärkt standen nun die „Drehorte“ der zuvor im Museum betrachteten Filme (bzw. Exponate) an. Es ging in die s.g. Alabama Hills:

Hier wird man gleich von Miss Alabama begrüßt, obwohl sie mittlerweile sehr grimmig schaut, auf älteren Bildern schaut sie freundlicher aus ;-)
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Blick auf die Sierra Nevada:

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Wir fuhren auf der unbefestigten Movie Flat Road und Movie Road erst mal einfach ein paar Spots an und machten ein paar Fotos

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Hier gibt es eine Menge (recht kleiner) Arches, zwei davon wollten wir besuchen. Es gibt hier sogar jetzt einen kleinen angelegten Trail.

Blick auf den Heart Arch:

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Zuerst kamen wir zu dem kleineren Arch, dem Lathe Arch, bestimmt nur 20-30 cm hoch und leicht zu übersehen :-)

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Ein paar Schritte weiter war dann auch der größere der beiden Arches, der Mobius Arch:

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Nach einem ausgiebigem Fotostopp gingen wir den Loop weiter zurück in Richtung Auto:

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Gegen 15 Uhr setzten wir dann die Fahrt fort, es lag ja noch ein ganzes Stück Strecke vor uns. Dies zog sich ganz schön und war auch nicht wirklich spektakulär. Nach ein paar Zwischenstopps um die Müdigkeit zu bekämpfen, erreichten wir kurz vor 18 Uhr das Zeil des heutigen Tages: Mammoth Lakes. Ein toller Ort in den Bergen. Die Höhe von 2400m machte sich natürlich auch in den Temperaturen bemerkbar, das Quecksilber war recht schnell unter die 20°C Marke gefallen.
Unsere Unterkunft für die heutige Nacht war die Sierra Nevada Lodge. Ein tolles Motel, sehr urig mit viel Holz und einem großen, offenen Kamin in der Lobby/Bar. Ein typischer Wintersportort, aber auch im Sommer toll. Wir bezogen unser Zimmer im Erdgeschoss und machten uns kurz frisch:

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Der Rest des Tages sollte aber nicht ungenutzt bleiben, so schwangen wir uns (mit Jacken bewaffnet) noch mal ins Auto und fuhren zu den Seen, die sich der Nähe befinden. Den ersten Halt legten wir beim Horseshoe Lake ein. Hier waren wir zuerst etwas verwirrt, lauter tote Bäume, Absperrungen und Hinweisschilder auf Gefahren. Bei näherer Betrachtung der Hinweisschilder, stellte sich heraus, dass hier CO2 in großen Mengen aus dem Boden austritt und die Bäume sterben lässt, deshalb sind auch die öffentlichen Toiletten gesperrt, in Gebäuden kann sich gut das CO2 sammeln. Schon ganz schön unwirklich das Ganze:

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Kurz noch am Lake Mamie angehalten, die Sonne war allerdings schon hinter den Bergen verschwunden:

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Anschließend sind wir zurück in den Ort gefahren. Bevor es ins Hotel ging, haben wir noch einen Stopp im VONS eingelegt und etwas Verpflegung für den Abend und den nächsten Tag geholt.

Nach dem guten Mittagsessen aßen wir nur noch etwas aus der Kühlbox, anschließend besuchten wir noch die Bar, denn für Hotelgäste gab es ein Getränk (Bier, Hauswein, etc.) gratis. Anschließend ging es wieder auf’s Zimmer und nicht sehr spät waren auch schon die Augen zu. Die angenehmen Temperaturen ließen uns sehr gut schlafen :-D

Gefahrene Strecke:227mi / 365km
Hotel: Sierra Nevada Lodge, $114.47 (84,79€), Double Queen Room, eine Nacht, gebucht über Priceline (NYOP)